Nahezu alle bekannten „Religionen“ dieser Welt habe eine zentrale Gemeinsamkeit.

 

Sie erzählen von einer Welt ausserhalb unserer erkennbaren, die auf verschiedenste Art und Weise in die unsere Wirklichkeit hineinwirkt und diese letztlich dominiert.

 

Zu allen Zeiten jedoch gibt und gab es Menschen, die religiöser oder besser sein wollten als andere, die ihren Ehrgeiz daran setzen oder setzten der übrigen Gemeinschaft ihre Überzeugung mehr oder weniger „sanft“ aufzuoktruieren.

 

Je mehr Menschen es auf dieser Welt gibt, desto häufiger sind auch diese Versuche einzelner von sich Überzeugten.

 

Sie verbinden unerlaubter Weise ihren Ehrgeiz besser zu sein mit den Inhalten religiösen Dafürhaltens.

 

Auf diese Weise wird „Glauben“ zum Machtinstrument und damit unglaubwürdig.


 

Stellt euch vor:

 

Die Jungfrau Maria hätte abgetrieben?

 

Stellt euch vor, die Jungfrau Maria hätte das begründet und gesagt:

 

„Ich bin mit dieser Schwangerschaft eine Geächtete der Gesellschaft und als Ausgestoßene habe ich und das Kind keine Überlebensperspektive, also will ich dies meinem Kind ersparen und mir auch.“

 

Stellt euch vor:

 

Der Handwerker Josef hätte argumentiert:

 

Nein, diese Schande für mich, ich bin nicht mal der Vater dieses Kindes, Maria hat mich betrogen. Ich stelle sie an den Pranger, da wird sie dann ihrer gerechten Strafe zugeführt und gesteinigt. Damit bin ich rehabilitiert und meine gesellschaftliche, geschäftliche Position ist wieder hergestellt.“

 

In beiden Fällen wäre Jesus das Opfer menschlicher, strategischer und durchaus nachvollziehbarer Gedanken und Konsequenzen geworden.